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Der Vogel Strauß

Der Strauß ist der größte lebende Vogel auf der Erde. Die Hähne werden 120 bis 150 Kg schwer und 2,50 bis 2,70 Meter groß. Er frisst Gras, Samen, Insekten und auch Früchte. In freier Wildbahn bewohnt er Halbwüsten und Gras- und Buschsavannen Afrikas. Die Tiere fühlen sich allerdings im Klima Mitteleuropas sehr wohl. Das Gefieder des Männchens (Hahn) ist schwarz. Betont wird dieses schwarz durch die weißen Schmuckfedern an den Flügeln und am Schwanz. Dank des dunklen Gefieders können die Männchen nachts die Brut verhältnismäßig unauffällig beschützen, während die Weibchen dann auf Futtersuche sind. Das Gefieder des Weibchens ist braun oder silbern. Dies garantiert die optimale Tarnung am Tag. Der Kopf, der größte Teil des Halses und die Beine sind nackt. Jeder Fuß hat zwei starke Zehen, die längere ist mit einer stärkeren Klaue versehen. Während der Balz werden die Beine und Schnäbel der Hähne feuerrot, und bilden einen beeindruckenden Kontrast zum Gefieder. Strauße können bei großer Wendigkeit sehr schnell laufen, und erreichen auf Fluchten über 3 Kilometer bis zu 70 km/h. Auffällig an den Tieren sind die großen Augen, welche durch lange Wimpern geschützt sind. Diese sind Federn, die zum Schutz des wichtigsten Sinnesorgans des Vogels optimal angepasst wurden. Das leistungsstarke Auge ermöglicht eine scharfe Sicht auf Entfernungen bis zu 3,5 km und ist mit einem Durchmesser von 5 cm größer als das Gehirn des Tieres. Dieses ist so groß wie eine Walnuss – und damit auch der Rekordhalter in der Vogelweit. Auch die Eier der Strauße sind „Weltmeister“. Mit bis zu 2,2 kg (Normalgewicht liegt bei uns zwischen 1,4 kg und 1,8 kg) sind es die größten Eier der Welt – im Verhältnis zum Körpergewicht sind sie jedoch eher unterer Durchschnitt bei den Vögeln. Immer wieder diskutieren wir ob Strauße schlau sind oder nicht. Zu einem echten Ergebnis sind wir noch nicht gekommen, da man täglich vom Verhalten der Tiere überrascht wird... Fakt ist, dass sie ausgeprägte soziale Hierarchien haben. In der freien Wildbahn gibt es sowohl mono- als auch polygame Gruppen.

Strauße werden bis zu 70 Jahre alt, und sind sehr wehrhafte Tiere. Die Krallen sind gefährliche Waffen, und werden zur Revierverteidigung und in der Balz auch unter Artgenossen eingesetzt. Das Herz wird von einer mächtigen Hornplatte geschützt. Selbst domestizierte Tiere sind während der Legeperiode sehr aggressiv und schwer einzuschätzen. Aus diesem Grund erfordert ihre Haltung viel Erfahrung und den Nachweis der entsprechenden Sachkunde.

Zum Schluss noch etwas erstaunliches: Strauße lieben das Wasser, baden bei Wind und Wetter sehr gern und können sogar schwimmen!